Mit einem Tagesgeldkonto den Zinseszinseffekt nutzen

ZinseszinseffektTagesgeldkonten werden immer populärer. Grundlage für den regelrechten Hype um die flexible Alternative zum Festgeld sind die vielen interessanten Konditionen und Angebote der Banken. Sparer können langfristig deutlich mehr aus ihrem Geld machen, wenn sie jeden Euro auf dem Tagesgeldkonto anlegen. Einer der wichtigsten Gründe dafür ist sicherlich der Zinseszins, der über die nächsten Jahre fulminante Steigerungen der Sparbeträge garantiert. Eine Übersicht zu den besten Anbietern für das Tagesgeldkonto bietet tagesgeldheute.com.

Doch warum ist das Tagesgeld aktuell so begehrt? Diese Frage lässt sich mit der momentanen Situation in der Weltwirtschaft begründen. Die Finanzkrisen in den letzten Jahren waren für Sparer auf der ganzen Welt und innerhalb der EU ein echter Schock. Schlagartig schwand das Vertrauen in Finanzprodukte wie Derivate, Aktien und Indizes. Sichere und risikolose Kapitalanlagen wurden gesucht. Diese haben Sparer vor allem direkt bei den Banken gefunden, die sich seither über immer mehr Kundinnen und Kunden im Tagesgeld-Bereich freuen können.

Tagesgeldkonten sind bis zu einer Einlagenhöhe von 100.000 Euro zu 100 Prozent abgesichert. Sollte die kontoführende Bank also Bankrott gehen und Konkurs anmelden müssen können Sparer sicher sein, dass sie ihre Einlagen zurückerhalten. Bei Beträgen über 100.000 Euro gibt es keine festen Gesetze, an die sich die Banken zu halten haben. Um aber auch Sparern mit höheren Kapitalbeträgen attraktive Angebote machen zu können haben sich viele Banken entschlossen, den Kapitalschutz nach oben auszubauen. Sie geben so beispielsweise eine 80 prozentige Sicherheit auf bis zu 50.000 Euro oberhalb der 100.000 Euro, die bereits festgelegt sind. Bei einigen Anbietern sind die Konditionen sogar noch interessanter. Für genaue Informationen müssen sich Interessenten die Angaben der Banken zu diesem Thema durchlesen. Einheitliche Regelungen gibt es nicht.

Tagesgeldzinsen: fair und lukrativ

ZinsenDass Tagesgeldkonten sehr sicher und nicht anfällig für wirtschaftliche Schwierigkeiten sind wurde bereits dargelegt. Doch wie hoch sind die Zinsen, die von den Banken an ihre Sparer ausgegeben werden? Konkrete Werte gibt es dazu nicht. Stattdessen sind die Tagesgeldzinsen flexibel gestaltet und können auch während der Laufzeit eines Vertrages zum Tagesgeld jederzeit von Seiten der Bank angepasst werden. Grundlage dieser Anpassungen sind die Vorgaben der Europäischen Zentralbank EZB. Über die Leitzinsen wird ein Zinssatz ausgegeben, an dem sich die Banken prinzipiell orientieren. Um wettbewerbsfähig zu bleiben liegen die Tagesgeldzinsen immer geringfügig über den Leitzinsen. Wie hoch die Tagesgeldzinsen aktuell sind lässt sich schnell herausfinden. Sparer müssen lediglich das Tagesgeld berechnen und sehen dann direkt, wo sie das meiste aus ihrem Geld machen können.

Einer der größten Vorteile des Tagesgelds ist darüber hinaus die Berechnung des Zinseszinses. Zinsgutschriften erfolgen im Tagesgeldbereich monatlich, pro Quartal oder pro Jahr. Abhängig sind diese Zeiträume vom jeweiligen Vertrag. Wurde eine Zinszahlung gutgeschrieben geht sie direkt auf das Sparguthaben und wird bei der nächsten Gutschrift der Zinsen mitberechnet. Der Zinseszins ist eine der interessantesten Eigenheiten in der Finanzwelt. Über mehrere Jahrzehnte lässt sich aus 1.000 Euro je nach Zinssatz ein kleines Vermögen anhäufen, das lediglich durch die Berechnung der Zinsen entsteht. Sparer mit langfristigen Sparzielen nutzen diesen Effekt sehr gerne und fahren damit deutlich besser, als wenn sie beispielsweise in Festgeld anlegen. Dort richten sich die ausbezahlten Zinsen nach einem festen Zinssatz, der im Vorhinein feststeht und im Vertrag niedergeschrieben ist.